Montag, 26. Oktober 2009

Verbot der ärztlichen Medikamentenabgabe in der Schweiz

Bundesrat will gegen das Volk, die Patienten und die Kantone ankämpfen

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St. Gallen - Der Bundesrat hat heute die Vernehmlassung zur Revision des Heilmittelgesetzes lanciert. Darin fordert er auch ein Verbot der ärztlichen Medikamentenabgabe. Eine solche Forderung greift in kantonale Hoheiten ein, widerspricht dem Willen der Bevölkerung in 17 Deutschschweizer Kantonen und verteuert das Gesundheitswesen!

Geht es nach dem Willen des Bundesrates, so soll nach dem heutigen Beschluss den Ärzten die Abgabe von Medikamenten in Zukunft vollends oder zumindest örtlich verboten werden. Wer also zur Konsultation eine Arztpraxis aufsucht, der erhält bei Bedarf eines Medikaments nurmehr ein Rezept, das irgendwo in einer Apotheke eingelöst werden soll. Egal, in welchem körperlichen, seelischen und psychischen Zustand sich der Patient befindet. Auch dann, wenn der Patient weder fahren noch gehen kann. Als Argument nennt der abtretende Bundesrat Couchepin, dass die Ärzte keine "Doppelrolle" inne haben dürften. Fakt ist aber, dass die Ärzte die volle Verantwortung für die Therapie und Heilung zu vertreten haben. Wieso sollen sie ihren Patienten dann keine Medikamente abgeben dürfen? Zumal in jeder anderen Dienstleistung, wie beispielsweise im Autoreparaturgewerbe, nach der "Diagnose" die "Therapie" mit entsprechenden Ersatzteilen ausgeführt wird. Beim Arzt ist es nicht anders. Das Medikament gehört zum Arzt wie das Stethoskop. Und zwar in Notfällen ebenso wie im Alltag!

Kantone und Bevölkerung wollen die ärztliche Medikamentenabgabe!
Der heutige Beschluss ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht zahlreicher kranker Menschen, sondern auch ein Eingriff in kantonale Hoheitsrechte. Die heutige Gesetzgebung überlässt es den Kantonen, selber über die Abgabe von Medikamenten zu entscheiden. In 17 Deutschschweizer Kantonen dürfen Ärzte heute in Notfällen und im Alltag Medikamente abgaben. Im Kanton Zürich wurde diese Meinung in den letzten zehn Jahren bereits drei Mal vom Volk gutgeheissen. Auch in anderen Kantonen fanden diesbezügliche Abstimmungen und Gesetzesrevisionen statt. Die Patienten wollen die beliebte, günstige, praktische und sichere Versorgung mit Medikamenten durch ihren behandelnden Arzt haben. Und zwar nicht nur in einem abgelegenen Dorf, sondern überall und in ihrer unmittelbaren Nähe. Der Bund stellt sich deshalb mit diesem Vorschlag - der nachweislich keine Kostenersparnisse bringt - gegen die Kantone, die dortige Bevölkerung und die Patienten.


Sonntag, 4. Oktober 2009

Epix Pharmaceuticals, Inc. gibt erfolgreichen Auktionsverkauf von fünf Arzneimittel-Entwicklungsprogrammen bekannt

Epix Pharmaceuticals, Inc. gibt erfolgreichen Auktionsverkauf von fünf
Arzneimittel-Entwicklungsprogrammen im Rahmen der Auktion von
intellektuellem Eigentum am 30. September 2009 bekannt


Joseph F. Finn, Jr., C.P.A. ("Finn"), gab heute bekannt, dass
fünf Arzneimittel-Entwicklungsprogramme im Rahmen der Auktion von
intellektuellem Eigentum am 30. September 2009 erfolgreich
versteigert wurden.

Insgesamt gab es elf (11) Bieter, die gemeinsam siebzehn (17)
Gebote abgaben. Die fünf (5) Entwicklungsprogramme wurden an fünf (5)
verschiedene Unternehmen veräussert.

Übrig gebliebenes intellektuelles Eigentum, behördliche Dossiers
und klinisches Inventar werden im Rahmen einer weiteren Auktion am 7.
Oktober 2009 veräussert. Die übrig gebliebenen Programme sind im
Einzelnen der partielle 5HT4-Antagonist PRX-03140 (klinischer
ZNS-Wirkstoffkandidat in Phase 2), der MCH-Antagonist
(Lead-Optimierung) sowie weitere NPS-Antagonisten (Lead-Optimierung).
Bioinformatische Modellierungstechnologien werden ebenfalls zu diesem
Zeitpunkt veräussert werden.

Freitag, 25. September 2009

Hoffnung im Kampf gegen Parodontitis: Millionen von Mikro-Bläschen

Man sieht sie nicht, spürt sie nicht, aber ihre Wirkung verblüfft
immer mehr Bundesbürger. Gemeint sind mehrere hundert Millionen
Mikro-Bläschen, die innerhalb von 2-3 Minuten bei der neuen,
patentierten Mikro-Zahnreinigung mit Ultraschall gebildet werden.
Diese implodieren und sorgen im perfekten Zusammenspiel mit max. 1,6
Millionen Ultraschall-Schwingungen pro Sekunde für eine sensationell
wirkungsvolle Reinigung und Pflege von Zähnen, Zahnfleisch und Gaumen.

Die revolutionäre Zahnpflege-Technik für den Hausgebrauch wurde in
jahrelanger Entwicklungsarbeit von der deutschen Firma EMAG AG
(Mörfelden-Walldorf - bei Frankfurt/Main) entwickelt und patentiert.
Rechtzeitig zum diesjährigen "Tag der Zahngesundheit" am 25.9.09 sind
die Top-Produkte der Mikro-Zahnreinigung bundesweit verfügbar. Sie
können überall in Apotheken bestellt werden oder direkt auf der
Website http://www.mikrozahnreinigung.de .

Es gibt die Mikro-Zahnreinigungs-Sets für den Hausgebrauch in zwei
Ausführungen: Emmi-dental PROFESSIONAL (unverbindliche
Preisempfehlung: 129,90 €) und Emmi-dent 6 PROFESSIONAL
(unverbindliche Preisempfehlung: 99,90 €).

Bei Verbrauchern, Journalisten, Zahnärzten und Apothekern macht
insbesondere die sensationelle prophylaktische Wirkung der
Mikro-Zahnreinigung die Runde und sorgt seit einigen Wochen für einen
Nachfrage-Boom in Apotheken und auf der Website. Bereits im Oktober
sollen auch erste Studien namhafter europäischer Universitäten über
die sensationelle Wirkung der Mikro-Zahnreinigung veröffentlicht
werden.

Erstmals besteht Hoffnung, mit Hilfe der Mikro-Zahnreinigung auch
wirkungsvoll der Volkskrankheit Parodontitis begegnen zu können. Denn
die patentierte neue Zahnpflege reinigt, pflegt und wirkt vorbeugend -
und das gleichzeitig in EINEM Reinigungsvorgang, der nicht mehr Zeit
in Anspruch nimmt als die bisher übliche Zahnpflege mit Handbürste,
elektrischer Bürste oder einer so genannten "Schall"-Bürste
(Makro-Zahnreinigungsverfahren).

Die Mikro-Zahnreinigung stoppt Zahnfleischbluten. Beseitigt Zahnbelag.
Vernichtet Keime und Bakterien. Beugt Parodontitis vor. Die Anwender
sind begeistert. Das zeigen die zahllosen E-Mails, Anrufe und Faxe,
die seit etlichen Wochen beim Hersteller eingehen.

Montag, 13. Juli 2009

Lösliche Ballaststoffe machen dick

Mäuse-Langzeitstudie stellt Ernährungsempfehlungen in Frage

Lösliche und unlösliche Ballaststoffe wirken unterschiedlich (Foto: aboutpixel.de)
Potsdam-Rehbrücke  - Die Bedeutung von Ballaststoffen für die Gesundheit könnte neu in die Diskussion kommen, folgt man den Erkenntnissen von Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) http://dife.de . Sie untersuchten am Mausmodell, wie sich Ballaststoffe langfristig auf Stoffwechsel und andere Wirkmechanismen auswirken. Lösliche Ballaststoffe führten dabei in Verbindung mit fettreicher Diät zu mehr Körperfett, Übergewicht und Resistenz gegen Insulin. Die im Journal of Nutritional Biochemistry veröffentlichte Studie stellt bisherige Empfehlungen in Frage, vermehrt Ballaststoffe als Gegenstrategie zu Übergewicht und Alterszucker einzunehmen.

Zu diesen Ergebnissen kamen die Forscher durch die Beobachtung von Mäusen, die eine genetische Neigung zu Übergewicht besaßen. "Sie wurden mit einer Fett- und Kohlenhydrat-reichen Nahrung gefüttert, die der ungünstigen Ernährung westlicher Industriestaaten entspricht", berichtet Studienautor Frank Isken im pressetext-Interview. Ein Teil der Mäuse bekam vor allem lösliche Fasern, der andere unlösliche. Nach der zehn Monate lang dauernden Beobachtung zeigten sich deutliche Gewichtsunterschiede der beiden Mäusegruppen. "Die Tiere, die lösliche Ballaststoffe zu sich genommen hatten, waren weit dicker als diejenigen der Vergleichsgruppe", so der Ernährungsmediziner.

Die Zahl kurzkettiger Fettsäuren im Darm war bei den mit löslichen Ballaststoffen gefütterten Tieren höher, was durch die höhere Gesamtenergie die Körperfettzunahme erklären könnte. Gleichzeitig sank die Insulinempfindlichkeit, was als Vorzeichen der Zuckerkrankheit gilt. Für die langfristige Einnahme nicht-löslicher Ballaststoffe zeigten sich hingegen positive Effekte, wie etwa eine geringere Leberverfettung, geringerer Fettaufbau oder eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Insulin.

Das wirft ein neues Bild auf lösliche Ballaststoffe. Zwar sei es verfrüht, daraus bereits Ernährungsempfehlungen für die menschliche Gesundheit abzuleiten.

Freitag, 26. Juni 2009

Spa, Wellness, Bäder - Wohlbehagen finden

Ein Bad versöhnt Körper und Geist. Wohlbehagen, Erfrischung und Heilung im Wasser zu finden - dieses Erlebnis bildet auch den Kern des modernen Wellness-Booms.
Die Wurzeln der Badetraditionen der ganzen Welt entdecken. Stimmungsvolle Bilder und inspirierende Texte, die eine Fülle an Informationen bieten, präsentieren uns antike Badegewohnheiten, asiatische und orientalische Bräuche, aber auch skandinavische Rituale und zeigen, wie vielfältig die Einflüsse sind, die unsere Wohlfühlkultur prägen. Ein Wellness-Wochenende in Buchform.


Im Buch Spa" zeichnet die Autorin Colette Gouvion auf, wie sich die Hamams und Badetempel im Laufe der Zeit in den Kulturen etabliert haben und welchen Einfluss sie auf die heutige Wellnessbewegung nehmen.