Mittwoch, 11. November 2009

Impfaktion gegen die Schweinegrippe in Wien angelaufen

Rund 2.750 Immunisierungen am ersten Impftag in den Gesundheitseinrichtungen der Wiener Gebietskrankenkasse

Wien - Die am Montag angelaufene Impfaktion für Risikogruppen gegen die so genannte "Schweinegrippe" stößt in Wien auf große Resonanz. Die fünf Impfstellen, die die Wiener Gebietskrankenkasse in ihren Gesundheitseinrichtungen betreibt, verzeichneten seit den
Morgenstunden des ersten Tages einen sehr regen Zustrom an Impfwilligen:

In acht Stunden haben sich rund 2.200 Personen gegen die "Neue Influenza" impfen lassen, so die jüngste Bilanz um 15 Uhr. Vermutlich werden sich am ersten Impftag 2.750 Personen in einem der Impfzentren der WGKK gegen den A/H1N1-Virus immunisieren lassen. Die Impfstellen in den WGKK-Gesundheitseinrichtungen sind von Montag bis Freitag
zwischen 7 und 17 Uhr geöffnet. In jeder Impfstraße sind täglich zwei ÄrztInnen gleichzeitig im Einsatz. Die Wiener Gebietskrankenkasse organisiert in ihren Gesundheitseinrichtungen zwar nur insgesamt fünf von 22 Impfzentren, stellt aber wienweit die größte Impfkapazität zur
Verfügung.

Die 17 anderen Impfzentren werden von der Stadt Wien und der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der Stadt (KFA) organisiert.
Alle Standorte und Öffnungszeiten sind aufrufbar unter
http://www.wien.gv.at/ma15/neuegrippe/aktionneuegrippe.htm

Montag, 26. Oktober 2009

Verbot der ärztlichen Medikamentenabgabe in der Schweiz

Bundesrat der Schweiz will gegen das Volk, die Patienten und die Kantone ankämpfen

St. Gallen - Der Bundesrat hat heute die Vernehmlassung zur Revision des Heilmittelgesetzes lanciert. Darin fordert er auch ein Verbot der ärztlichen Medikamentenabgabe. Eine solche Forderung greift in kantonale Hoheiten ein, widerspricht dem Willen der Bevölkerung in 17 Deutschschweizer Kantonen und verteuert das Gesundheitswesen!

Geht es nach dem Willen des Bundesrates, so soll nach dem heutigen Beschluss den Ärzten die Abgabe von Medikamenten in Zukunft vollends oder zumindest örtlich verboten werden. Wer also zur Konsultation eine Arztpraxis aufsucht, der erhält bei Bedarf eines Medikaments nurmehr ein Rezept, das irgendwo in einer Apotheke eingelöst werden soll. Egal, in welchem körperlichen, seelischen und psychischen Zustand sich der Patient befindet. Auch dann, wenn der Patient weder fahren noch gehen kann. Als Argument nennt der abtretende Bundesrat Couchepin, dass die Ärzte keine "Doppelrolle" inne haben dürften. Fakt ist aber, dass die Ärzte die volle Verantwortung für die Therapie und Heilung zu vertreten haben. Wieso sollen sie ihren Patienten dann keine Medikamente abgeben dürfen? Zumal in jeder anderen Dienstleistung, wie beispielsweise im Autoreparaturgewerbe, nach der "Diagnose" die "Therapie" mit entsprechenden Ersatzteilen ausgeführt wird. Beim Arzt ist es nicht anders. Das Medikament gehört zum Arzt wie das Stethoskop. Und zwar in Notfällen ebenso wie im Alltag!

Sonntag, 4. Oktober 2009

Epix Pharmaceuticals, Inc. gibt erfolgreichen Auktionsverkauf von fünf Arzneimittel-Entwicklungsprogrammen bekannt

Epix Pharmaceuticals, Inc. gibt erfolgreichen Auktionsverkauf von fünf
Arzneimittel-Entwicklungsprogrammen im Rahmen der Auktion von
intellektuellem Eigentum am 30. September 2009 bekannt


Joseph F. Finn, Jr., C.P.A. ("Finn"), gab heute bekannt, dass
fünf Arzneimittel-Entwicklungsprogramme im Rahmen der Auktion von
intellektuellem Eigentum am 30. September 2009 erfolgreich
versteigert wurden.

Insgesamt gab es elf (11) Bieter, die gemeinsam siebzehn (17)
Gebote abgaben. Die fünf (5) Entwicklungsprogramme wurden an fünf (5)
verschiedene Unternehmen veräussert.

Übrig gebliebenes intellektuelles Eigentum, behördliche Dossiers
und klinisches Inventar werden im Rahmen einer weiteren Auktion am 7.
Oktober 2009 veräussert. Die übrig gebliebenen Programme sind im
Einzelnen der partielle 5HT4-Antagonist PRX-03140 (klinischer
ZNS-Wirkstoffkandidat in Phase 2), der MCH-Antagonist
(Lead-Optimierung) sowie weitere NPS-Antagonisten (Lead-Optimierung).
Bioinformatische Modellierungstechnologien werden ebenfalls zu diesem
Zeitpunkt veräussert werden.

Freitag, 25. September 2009

Hoffnung im Kampf gegen Parodontitis: Millionen von Mikro-Bläschen

Man sieht sie nicht, spürt sie nicht, aber ihre Wirkung verblüfft
immer mehr Bundesbürger. Gemeint sind mehrere hundert Millionen
Mikro-Bläschen, die innerhalb von 2-3 Minuten bei der neuen,
patentierten Mikro-Zahnreinigung mit Ultraschall gebildet werden.
Diese implodieren und sorgen im perfekten Zusammenspiel mit max. 1,6
Millionen Ultraschall-Schwingungen pro Sekunde für eine sensationell
wirkungsvolle Reinigung und Pflege von Zähnen, Zahnfleisch und Gaumen.

Die revolutionäre Zahnpflege-Technik für den Hausgebrauch wurde in
jahrelanger Entwicklungsarbeit von der deutschen Firma EMAG AG
(Mörfelden-Walldorf - bei Frankfurt/Main) entwickelt und patentiert.
Rechtzeitig zum diesjährigen "Tag der Zahngesundheit" am 25.9.09 sind
die Top-Produkte der Mikro-Zahnreinigung bundesweit verfügbar. Sie
können überall in Apotheken bestellt werden oder direkt auf der
Website http://www.mikrozahnreinigung.de .

Es gibt die Mikro-Zahnreinigungs-Sets für den Hausgebrauch in zwei
Ausführungen: Emmi-dental PROFESSIONAL (unverbindliche
Preisempfehlung: 129,90 €) und Emmi-dent 6 PROFESSIONAL
(unverbindliche Preisempfehlung: 99,90 €).

Bei Verbrauchern, Journalisten, Zahnärzten und Apothekern macht
insbesondere die sensationelle prophylaktische Wirkung der
Mikro-Zahnreinigung die Runde und sorgt seit einigen Wochen für einen
Nachfrage-Boom in Apotheken und auf der Website. Bereits im Oktober
sollen auch erste Studien namhafter europäischer Universitäten über
die sensationelle Wirkung der Mikro-Zahnreinigung veröffentlicht
werden.

Erstmals besteht Hoffnung, mit Hilfe der Mikro-Zahnreinigung auch
wirkungsvoll der Volkskrankheit Parodontitis begegnen zu können. Denn
die patentierte neue Zahnpflege reinigt, pflegt und wirkt vorbeugend -
und das gleichzeitig in EINEM Reinigungsvorgang, der nicht mehr Zeit
in Anspruch nimmt als die bisher übliche Zahnpflege mit Handbürste,
elektrischer Bürste oder einer so genannten "Schall"-Bürste
(Makro-Zahnreinigungsverfahren).

Die Mikro-Zahnreinigung stoppt Zahnfleischbluten. Beseitigt Zahnbelag.
Vernichtet Keime und Bakterien. Beugt Parodontitis vor. Die Anwender
sind begeistert. Das zeigen die zahllosen E-Mails, Anrufe und Faxe,
die seit etlichen Wochen beim Hersteller eingehen.

Montag, 13. Juli 2009

Lösliche Ballaststoffe machen dick

Mäuse-Langzeitstudie stellt Ernährungsempfehlungen in Frage

Lösliche und unlösliche Ballaststoffe wirken unterschiedlich (Foto: aboutpixel.de)
Potsdam-Rehbrücke  - Die Bedeutung von Ballaststoffen für die Gesundheit könnte neu in die Diskussion kommen, folgt man den Erkenntnissen von Forschern des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) http://dife.de . Sie untersuchten am Mausmodell, wie sich Ballaststoffe langfristig auf Stoffwechsel und andere Wirkmechanismen auswirken. Lösliche Ballaststoffe führten dabei in Verbindung mit fettreicher Diät zu mehr Körperfett, Übergewicht und Resistenz gegen Insulin. Die im Journal of Nutritional Biochemistry veröffentlichte Studie stellt bisherige Empfehlungen in Frage, vermehrt Ballaststoffe als Gegenstrategie zu Übergewicht und Alterszucker einzunehmen.

Zu diesen Ergebnissen kamen die Forscher durch die Beobachtung von Mäusen, die eine genetische Neigung zu Übergewicht besaßen. "Sie wurden mit einer Fett- und Kohlenhydrat-reichen Nahrung gefüttert, die der ungünstigen Ernährung westlicher Industriestaaten entspricht", berichtet Studienautor Frank Isken im pressetext-Interview. Ein Teil der Mäuse bekam vor allem lösliche Fasern, der andere unlösliche. Nach der zehn Monate lang dauernden Beobachtung zeigten sich deutliche Gewichtsunterschiede der beiden Mäusegruppen. "Die Tiere, die lösliche Ballaststoffe zu sich genommen hatten, waren weit dicker als diejenigen der Vergleichsgruppe", so der Ernährungsmediziner.

Die Zahl kurzkettiger Fettsäuren im Darm war bei den mit löslichen Ballaststoffen gefütterten Tieren höher, was durch die höhere Gesamtenergie die Körperfettzunahme erklären könnte. Gleichzeitig sank die Insulinempfindlichkeit, was als Vorzeichen der Zuckerkrankheit gilt. Für die langfristige Einnahme nicht-löslicher Ballaststoffe zeigten sich hingegen positive Effekte, wie etwa eine geringere Leberverfettung, geringerer Fettaufbau oder eine höhere Empfindlichkeit gegenüber Insulin.

Das wirft ein neues Bild auf lösliche Ballaststoffe. Zwar sei es verfrüht, daraus bereits Ernährungsempfehlungen für die menschliche Gesundheit abzuleiten.